Teufelskreis Schmerz

Zu Beginn steht meistens eine traumatische Einwirkung auf den Organismus.
Der Schmerz führt dazu, dass die betroffene Struktur geschont wird. Dadurch kommt es zu Muskelverspannungen, die zu einer Komprimierung der Gelenke führen.

Das bedeutet noch mehr Schmerz und noch mehr Schonhaltung  – ganze Muskelketten verspannen und sorgen in den unterschiedlichsten Körperregionen für Gelenkkompressionen.

Dieser Prozess entwickelt jetzt eine Eigendynamik. Sie gilt es zu durchbrechen und verspannte Muskeln zu lösen, um die Gelenke wieder zu befreien.

Beispiel Mensch

Ein Schleudertrauma am Hals sorgt für Kopfschmerzen und zieht später durch die Schiefstellung des Kopfes in den Rücken.

Nun kompensieren die oberen Brustwirbel die Fehlhaltung des Kopfes – die Muskulatur verspannt sich einseitig und der Patient bekommt Schwierigkeiten mit der Atmung. Dauert dieser Zustand an, entlastet das Becken den Rücken, indem es dem verkürzten Muskel entgegenkommt.

Diese schiefe Beckenhaltung sorgt dann meist schnell für Knieprobleme, da die Muskeln in einer Kettenreaktion agieren.